Veranstaltung JI-Wien

24.04.2018

(Erste) Bank der Zukunft

Bei der Besichtigung des Erste Bank Campus und anschließendem Gespräch mit Vorstand Thomas Schaufler bekam die Junge Industrie einen exklusiven Einblick in die aktuellen Herausforderungen des Bankensektors.

Der neugebaute Erste Bank Campus ist ein beeindruckendes Areal – von modernsten Bürogebäuden über Grünflächen und einem reichhaltigen Lokalangebot findet man dort alles. Dies lässt auch bereits einen ersten Schluss zu, wie die Erste Group arbeitet und wie man hier mit Veränderung umgeht. Der Bankensektor spürt die Änderungen der Kundenansprüche enorm. Wo sich früher eine Schnittstelle zwischen Kunde und Mitarbeiter befunden hat, gibt es nun zahlreiche Möglichkeiten und Wege der Kommunikation, was das Geschäft interessanter und zugleich auch komplexer werden lässt. Nach Schätzung von Thomas Schaufler passiert in etwa 80 Prozent der Digitalisierung aufgrund von Kundenansprüchen und 20 Prozent im Back-Office, meist Kosten getrieben.

Entscheidungsfreiheit als Voraussetzung

Um den sich rasch ändernden Rahmenbedingungen durch die Digitalisierung gerecht zu werden, wurde bei der Erste Bank ein eigenes Fintech gegründet, dass Entscheidungen in Sachen technischen Fortschritt – ohne lange Feedbackschleifen – trifft. Grundsätzlich gibt es Kooperationen mit Startups im Finanzbereich, jedoch keine Käufe. Oft stecken dahinter gute Ideen, denen jedoch noch der reale Bezug und die Echtdaten fehlen. Um diese Lücke zu schließen, bietet die Erste Bank Möglichkeiten der Zusammenarbeit an.