Veranstaltung JI-Vorarlberg

05.11.2015

JI-Stammtisch mit IV-Vlbg. Präsident Martin Ohneberg – Ein Rückblick

Auf den Tag genau sechs Monate nach seiner Wahl zum Präsidenten der Industriellenvereinigung Vorarlberg traf sich die Junge Industrie am 27. Oktober mit Martin Ohneberg zu einem ersten Zwischenresümee. Den Rahmen dazu bildete der JI-Mittagsstammtisch, der dieses Mal im Panoramahaus in Dornbirn stattfand.

IV-Präsident Ohneberg erzählte dabei den Gästen der Jungen Industrie von seinen Eindrücken eines spannenden und intensiven ersten Halbjahres. Der Zeitaufwand sei zwar größer als anfänglich erwartet, dennoch lasse sich sowohl seine Funktion als geschäftsführender Gesellschafter bei Henn als auch seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Industriellenvereinigung so vereinbaren, dass höchstens der Schlaf ein wenig zu kurz komme. Die erste Zeit sei besonders geprägt gewesen von Treffen mit Entscheidungsträger aus Politik, Sozialpartner, Medien, IV-Mitgliedern und weiteren wichtigen Organisationen. Man sei aber auch mit der Ausarbeitung neuer Veranstaltungsformate beschäftigt gewesen, die demnächst umgesetzt werden sollen.

Mit Beginn seiner Präsidentschaft hat Präsident Ohneberg das Ziel einer Wirtschaftspartnerschaft, eine Bewusstseinsbildung im Sinne von Unternehmertum und einen Strategieprozess zur Zukunft der Industrie in Vorarlberg angekündigt. Die Wirtschaftspartnerschaft im Sinne der Zusammenarbeit beispielsweise von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter habe schon erste Früchte getragen.

Die Bewusstseinsbildung im Sinne von Unternehmertum, Mut, Fleiß und Leistungsbereitschaft sei ebenfalls sehr wichtig und unter anderem einer der Gründe, weshalb er sich für TTIP und für einen fairen Handel unter hohen Standards stark mache. Natürlich wurde auch über die derzeitige Situation des Industrie- und Wirtschaftsstandortes gesprochen. Einhellig einig waren sich alle am Tisch, dass die Situation in Vorarlberg zwar besser sei als im restlichen Österreich, das allein aber noch kein Grund zum Jubeln sei. Präsident Ohneberg unterstrich die Wichtigkeit, sich nicht nur innerhalb Österreichs zu messen, sondern den Blick ebenfalls nach Süddeutschland und in die Ostschweiz zu richten, wo wesentlich stärkere Regionen als Vorbild dienen können. Dies soll sich auch in der Industriestrategie wiederfinden, an der man aktuell arbeite.