Veranstaltung JI-Vorarlberg

25.11.2015

Ein Weltkonzern öffnet seine Tore

Am 24. November besuchten Mitglieder der Jungen Industrie ein Werk von ZF Friedrichshafen.

Mit dem Jahresmotto „Grenzen überwinden“ versucht die Junge Industrie, einen Blick über den Tellerrand bzw. die Landesgrenzen zu wagen und die Bodenseeregion in den Fokus zu stellen. Ein Betriebsbesuch im süddeutschen Raum passte deshalb ideal in das Jahresprogramm und schnell war auch ein äußerst interessanter Betrieb gefunden: Mit der ZF Friedrichshafen AG befindet sich gerade einmal 25 Kilometer von Vorarlberg entfernt ein wahrer Riese der Automobilzulieferindustrie. 1915 unter dem Namen Zahnradfabrik GmbH in Friedrichshafen gegründet, entwickelte sich daraus nach und nach ein auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerkstechnik führender, global agierender Konzern mit über 71.000 Mitarbeitern. 2014 gab ZF schließlich die Übernahme von TRW Automotiv um 12,4 Mrd. Dollar bekannt. Das vereinte Unternehmen zählt mit einem Pro-forma-Gesamtumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro und über 130.000 Mitarbeitern zu den Top Drei der weltweit führenden Automobilzulieferer. Entsprechend groß war das Interesse an der Führung.

Prominenter Gesprächspartner


Früh morgens um 7 Uhr trafen sich die Mitglieder der Jungen Industrie schließlich auf dem Werksgelände in Friedrichshafen. Nach einer kurzen Präsentation des Unternehmens bei Kaffee und Brötchen präsentierte Hans-Arno Linkenheil, der Head of Corporate Supply Chain Management, die Konzernstrategie in diesem Management-Bereich und stand für Fragen zur Verfügung. Bei der anschließenden Besichtigung der Werkshallen bekamen alle Gäste noch einen interessanten Einblick in die Produktion und Montage großer LKW-Getriebe und wissen jetzt, dass bei ZF alles seinen Platz hat, sogar der Besen. Deutsche Gründlichkeit eben.