Veranstaltung JI-Salzburg

12.10.2018

JI-Salzburg: Betriebsbesuch im Eisenwerk Sulzau-Werfen

Wo Tradition auf Weltmärkte trifft: JI-Salzburg auf Betriebsbesuch im Eisenwerk Sulzau-Werfen

Eisenwerk Sulzau-Werfen

Ein Betriebsausflug führte am 4. Oktober 2018 insgesamt 18 Mitglieder der Jungen Industrie in den nördlichen Salzburger Pongau. Am Fuße des Tennengebirges liegt ein Traditionsbetrieb, mit dem die IV-Salzburg seit dem Gründungsjahr 1947 verbunden ist: Das Eisenwerk Sulzau-Werfen (ESW). Die Geschichte des ESW reicht bis ins Jahr 1770 zurück; seit 1899 ist es im Besitz der Familie Weinberger. Hubertus Weinberger, Enkel des IV-Salzburg-Gründungsmitgliedes Rolf Weinberger, lud die Junge Industrie zur Werksführung. An der Spitze des Unternehmens fungieren Mag. Dr. Georg Hemetsberger als Vorstandsvorsitzender und kaufmännischer Vorstand sowie DI Bernhard Wicho, MBA in der Rolle des technischen Vorstands. Hubertus Weinberger ist in der fünften Generation der Familie Weinberger im Betrieb beschäftigt und verantwortet den Bereich Marketing und Vertrieb.

Bis zu 43 Tonnen Fertiggewicht pro Stück schwer sind die Walzen aus dem Eisenwerk Sulzau-Werfen (ESW). Zum Einsatz kommen die Hochtechnologieerzeugnisse für die Herstellung von Blechen und anderen Flachprodukten. Hubertus Weinberger ist im Betrieb auch für den Export zuständig. Geliefert wird in die ganze Welt: Nach Mexiko, in die USA, nach Brasilien über Europa bis in den asiatischen Raum. „Mit einer Exportrate von 98 Prozent sind wir stolz, rund 285 Mitarbeiter am Produktionsstandort Tenneck beschäftigen zu dürfen“, so Weinberger. Pro Jahr werden rund 2.200 Walzen im Tennecker Familienbetrieb erzeugt. Im Werk in Tenneck finden alle Produktionsschritte von der Gießerei über die mechanische Bearbeitung bis hin zur Endkontrolle und zum Versand statt. Nach der Betriebsbesichtigung mit Helm und Schutzbrille ging es in das zugehörige Gasthaus zum Eisenwerk, welches im aktuellen Gault Millau sogar mit einer Haube bedacht wurde.