Veranstaltung JI-Salzburg

26.05.2017

In Feierlaune

Die Mozart Distillerie nahm am 18. Mai offiziell ihre neue Abfüllanlage in Betrieb. Der Salzburger Traditionsbetrieb freut sich über ein zweistelliges Wachstum. Weitere Investitionen in den Standort sollen folgen. 

JI-Salzburg-Vorsitzender Bernhard Bachofner, GF Irene Schulte, Mozart-Distillerie-Geschäftsführer und JI-Vorstandsmitglied Florian Iro und Präsident Peter Unterkofler (v. l.).

Pünktlich zur Feier kam der größte Einzelauftrag in der Geschichte der Mozart Distillerie. „Wir beliefern einen neuen Partner in Afrika. Endlich bringen wir unseren Schokoladelikör dorthin, von wo wir unseren Cacao beziehen“, freute sich Mozart-Distillerie-Geschäftsführer Florian Iro bei der Eröffnung der neuen Abfüllanlage.

Ende 2015 hatte Österreichs größte Sektkellerei Schlumberger den Spezialisten für schokoladehaltige Liköre mit rund 30 Mitarbeitern übernommen. Seither wurden vier Millionen Euro investiert, weitere Ausbaustufen sollen folgen. Die 1841 in Steinhagen gegründete Firma freut sich über ein zweistelliges Wachstum und 85 Prozent Exportquote. Zuletzt betrug der Umsatz mehr als zehn Millionen Euro.

Schlumberger-Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter freute sich bei der Eröffnung der Abfüllanlage über das neu erworbene „Kompetenzzentrum für Premiumspirituosen“. Schlumberger selbst stelle seit 1842 kompromisslos Qualitätsprodukte her. „Mozart Likör gehört zu Salzburg und passt perfekt zur Unternehmensstrategie von Schlumberger“, sagte Kranebitter. Die Produkte seien „Botschafter Österreichs auf den Exportmärkten“.

Neben den eigenen Spirituosen werden am Standort Salzburg auch weitere Produkte der Mutter Schlumberger produziert, etwa der Kräuterlikör Gurktaler oder der Kräuterbitter Rossbacher, zwei der wichtigsten österreichischen Spirituosenmarken. Die Jahresmenge beträgt fast zwei Millionen Liter.

IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler freute sich über die Investition am Standort Salzburg, der insgesamt gut aufgestellt sei. Ein zentraler Faktor für den Erfolg seien für alle Unternehmen die Mitarbeiter – hier mahnte der Präsident einmal mehr ein modernes Arbeitszeitgesetz und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel ein.

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