Veranstaltung JI-Salzburg

03.04.2017

Die Roboter sind los

Spannendes Finale beim dritten Robothon in der FH Salzburg: Zwölf Teams mit insgesamt 60 Teilnehmern konstruierten und programmierten innerhalb von 24 Stunden aus einem Bausatz einen Roboter. Die Aufgabenstellung: Eine automatisierte, intelligente Maschine zu bauen, die ein Alltagsproblem löst.

Kreative Ideen, Innovationskraft, technisches Geschick, rasches Handeln und Entscheidungsfreudigkeit waren beim 3. Robothon gefragt: Das IV-Team konstruierte mit „Herbert“ einen digitalen Assistenten.

„So schwer war es noch nie, einen Sieger zu bestimmen“, beschrieb JI-Salzburg-Vorsitzender Bernhard Bachofner seine Aufgabe in der Jury des dritten Robothons. Beim Finale am 1. April in der Fachhochschule Salzburg bereitete ein Grill-Roboter das perfekte Steak zu, ein „Shadowmat“ spannte einen sich mit der Sonne mitbewegenden Schirm, ein weiterer Roboter sammelte Müll ein, ein vierter Roboter faltete T-Shirts. Insgesamt zwölf Teams präsentierten nützliche und clevere Ideen, darunter auch das Team der IV, das mit „Herbert“ einen digitalen Assistenten vorstellte und damit Platz sechs belegten.

Die Aufgabenstellung beim diesjährigen Roboter Hackathon eröffnete den Teams viel kreativen Spielraum, den diese auch nutzten: „Es gab großartige Kreativleistungen und hohe technische Umsetzungskompetenz“, sagte sich Robert Merz, Initiator und Fachbereichsleiter Mechatronik am Studiengang Informationstechnik & System-Management. Der erste Robothon fand 2015 statt, mittlerweile sorgt die Veranstaltung bereits international für Aufsehen.

Den Sieg holte das Team „RoboM8s“ mit einer intelligenten Lampe. „Light M8“ folgt den Bewegungen des Lesers und bringt Licht dahin, wo dieser es benötigt. „Es hat Spaß gemacht, wir sind auf alle Fälle beim nächsten Mal wieder dabei!“, meinten sich die fünf Studenten der Informationstechnik und freuten sich über den Hauptpreis im Wert von 1500 Euro.

Technik für den Alltag

Den 2. Platz sicherte sich das Team „Joint Avengers”. Sie bauten den Roboter-Hund „Willi”. „Der kann beschützen und folgen, aber man kann auch mit ihm spielen”, erklärte Christian Feitler, der zum ersten Mal beim Robothon dabei war. Die Ausstattung des Roboter-Hundes konnte sich sehen lassen: Eine automatische Bilderkennung, ein Sensor für Gas und Feuer-Alarm, und sogar ein “Party Modus". Das interdisziplinäre Team setzte dabei unterschiedliche Technologien wie Handy-App, Webserver oder Bild- und Videoerkennung ein.

Mit einem besonders alltagstauglichen Roboter heimste schließlich Team “Projekt 2147” Platz 3 ein. Sie entwickelten einen Roboter entwickelt, der das Katzenkisterl automatisch sauber hält.

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