Veranstaltung JI-Niederösterreich/Burgenland

26.04.2018

„Landespolitik darf nicht provinziell sein“

Die Junge Industrie Niederösterreich/Burgenland lud am 23. April zum „industry.talk“ mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Das vergangene Jahr und auch der Wahlkampf waren sehr intensiv“, so das Fazit von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit der Jungen Industrie (JI) Niederösterreich/Burgenland. Ihre Rückkehr von der Bundes- in die Landespolitik bereue sie jedoch nicht, denn: „Auf Landesebene kann man viel mehr gestalten. Es ist auch mehr Vertrauen seitens der Bevölkerung da“.

Trotz dieser Nähe dürfe Landespolitik niemals aber provinziell sein. „Jeder zweite Arbeitsplätz in Niederösterreich hängt am Export. Deswegen muss auch unsere wirtschaftspolitische Arbeit international ausgerichtet sein.“ So sei es auch eine „strategische Entscheidung“ gewesen, den ehemaligen Botschafter Martin Eichtinger ins Regierungsteam zu holen

Breibandausbau im ländlichen Raum
Für die aktuelle Legislaturperiode sieht Mikl-Leitner die größten Baustellen in der weiteren Entwicklung des ländlichen Raums in Niederösterreich: „Das betrifft unter anderem den Breitbandausbau, der wesentlich ist, damit sich noch mehr Unternehmen ansiedeln. Aber auch insgesamt muss das Leben am Land wieder attraktiver für junge Familien werden“, so Mikl-Leitner.

Weiteren Themen waren ihre Vergangenheit als IV-Trainee, Bürokratieabbau und die Chancen, die Niederösterreich durch die EU erhalten hat. Vorab gab es auch ein internes Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der JI NÖ/Bgld, in dem die kommenden Schwerpunkte der Jungen Industrie diskutiert wurden.