Veranstaltung JI-Niederösterreich/Burgenland

08.05.2017

JI Niederösterreich/Burgenland: „industry.talk“ mit SPNÖ-Chef Matthias Stadler

Noch-SPNÖ-Chef und St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler gab Einblicke in die aktuelle Landespolitik und diskutierte mit den Mitgliedern der JI NÖ/Burgenland und Wien über Themen wie den Wirtschaftsstandort Niederösterreich, mögliche Neuwahlen, Steuermodelle sowie Entwicklungen am Arbeitsmarkt.

Mag. Veronika Wüster, Vorstandsmitglieder der JI NÖ/Bgld. und SPNÖ-Chef Mag. Matthias Stadler beim "industry.talk" der JI NÖ/Bgld.

In der niederösterreichischen Landespolitik bleibt heuer kein Stein auf dem anderen: Nach dem Wechsel in der Landesregierung wurde Ende April zudem bekannt, dass Matthias Stadler, seit 2013 Parteivorsitzender in der SPNÖ, dieses Amt im Juni an Franz Schnabl übergeben wird.

Stadler: „Sozialdemokratie braucht Wirtschaftspolitik“
Themen gab es bei dem Gespräch mit dem Noch-SPNÖ-Chef, das von JI NÖ/Bgld-Vorstandsmitglied Veronika Wüster moderiert wurde, daher mehr als genug – sie reichten von der jahrelangen Zusammenarbeit mit Erwin Pröll, der bevorstehenden Landtagswahl 2018, Spekulationen über Neuwahlen auf Bundesebene bis hin zur Digitalisierung. „Sozialdemokratie, die keine Wirtschaftspolitik macht, ist zum Scheitern verurteilt. Nur mit Wirtschaftspolitik lässt sich auch Arbeitsmarktpolitik machen“, betonte Stadler in diesem Zusammenhang.

Seit 2006 Bürgermeister der Landeshauptstadt
Als besondere Herausforderung in Bezug auf die Digitalisierung sieht er es, Niedrigqualifizierte auf die Jobs der Zukunft vorzubereiten. Mit der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts St. Pölten ist der Bürgermeister, der seit 2006 dreimal in Folge die Absolute erreichen konnte, sehr zufrieden: „Seit 2008 haben sich 20 Prozent mehr Betriebe in St. Pölten angesiedelt, und die Anzahl der Jobs konnte in den vergangenen Jahren sogar verdoppelt werden.“