Veranstaltung JI-Niederösterreich/Burgenland

15.09.2016

JI bei Augarten Porzellan Manufaktur

Mehr als 30 Mitglieder besuchten mit der bekannten Porzellan Manufaktur im 2ten Wiener Gemeindebezirk das Gegenteil von industrieller Produktion

Seit 1923 befindet sich im Wiener Augarten die Porzellanmanufaktur, die sich von der kunsthistorischen Bedeutung her mit dem deutschen Meißen Porzellan messen kann. Die Produkte von Augarten sind das teuerste österreichische Porzellan und werden auch für Staatszwecke wie in der Hofburg, dem Bundeskanzleramt und österreichischen Botschaften, sowie als Staatsgeschenke verwendet. Die JI Mitglieder hatten die Möglichkeit bei einer Führung die Produktion der filigranen Figuren, Tischservices und Vasen zu besichtigen. Jedes Teil wird in kompletter Handarbeit bis zu 60 mal bearbeitet und bemalt, bevor es die Manufaktur verlässt.

Im Anschluss berichtete CEO Thomas König über die Herausforderungen des Unternehmens und strich nochmals den geringen Anteil maschineller Fertigung heraus. Das Exportland Nummer 1 für Augarten ist seit jeher Japan, wobei derzeit auch stark über alternative Vertriebswege nachgedacht wird (z.b. über Interiour Designer).