Veranstaltung JI-Kärnten

08.03.2016

Tradition und Innovation

QUALITÄTSBEWUSST JI-Betriebsbesuch bei Hirter, wo seit 1270 Bier gebraut und von wo inzwischen bis nach China exportiert wird. 

Seit über 500 Jahren kann die Besitzfolge der Privatbrauerei lückenlos nachgewiesen werden. Die jetzigen Eigentümer und Geschäftsführer Dr. Klaus Möller und Nikolaus Riegler führen den Betrieb im Einklang mit der Tradition und doch ganz zukunftsorientiert.

Im letzten Jahr wurde die „Bierathek“ eröffnet. Ein offener, durchgestylter und doch traditioneller Verkaufsraum, wo Bierliebhaber und Hirter-Fans „genüsslich“ verkosten und shoppen können. Durch die Brauerei selbst führte Braumeister Raimund Linzer, der mit seinem unerschöpflichen Fachwissen und noch mehr Anekdoten aufwartete. Das Wasser für das Hirter Bier kommt aus 24 eigenen Quellen, die Gerste und der Hopfen werden von ausgesuchten österreichischen Bauern zugekauft. Auch in Sachen Braumethode sind die Hirter Braumeister traditions- und qualitätsbewusst. Anstatt große Mengen schnell zu produzieren, wird hier noch im sehr aufwendigen Zweitank-Gärverfahren erzeugt. Auch wird der edle Gerstensaft nicht durch Pasteurisierung künstlich haltbar gemacht, sondern kalt filtriert.

Fünf Monate lagert das Hirter Starkbier im Barrique-Whiskey-Eichenfass, bevor es als „Hirter Beerique“ zum Verkauf angeboten wird. Diese und ähnliche Innovationen entstammen dem kreativen Zusammenspiel der beiden Eigentümer und der althergebrachten Handwerkskunst der Braumeister. Anregungen werden auf der ganzen Welt gesammelt. Und exportiert wird inzwischen bis nach China.