Veranstaltung JI-Kärnten

30.06.2015

Philips: Querdenken für Kunden

Junge Industrie besuchte den globalen Innovationsstandort für Küchengeräte in Klagenfurt.

 

Die spannende Kombination aus Fertigung und Innovation brachte die Mitglieder der Jungen Industrie zum traditionsreichen Standort der Philips Austria GmbH des niederländischen Konzerns in Klagenfurt. Hier werden rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, ‚key components‘ nach hochmodernen Fertigungsmethoden hergestellt. Man deckt in der Philips-Welt die Segmente ‚personal care‘ und ‚kitchen appliances‘ ab. Für letztere ist Klagenfurt seit 2013 sogar zum globalen Innovationszentrum innerhalb des Konzerns aufgestiegen.

15 Mio. Investitionen
Produktionsleiter Hans Peter Rammel berichtet von 15 Millionen Euro, die 2015 für Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in die Hand genommen werden. Smart automation – Industrie 4.0 – hält damit verstärkt Einzug in der Produktion. Große Schritte in Effizienz und Produktivität stehen damit bevor. Bereits jetzt verlassen jährlich 40 Millionen hochqualitative Komponenten die Fertigung und gehen zu 100 Prozent in den Export.

Produktinnovationen kreativer Köpfe
Roland Waldner, Innovationschef bei Philips in Klagenfurt, erläutert den Anwesenden im Anschluss an den Rundgang, wie Produktneuheiten entstehen. Oft sind Lösungen am Markt, die vermeintlich gut angenommen und funktionell sind. Konzeptionell und querdenkerisch gehen die Experten daran, doch bestehende Schwachstellen zu finden und das Kundenbedürfnis zu ergründen. Dazu gehen sie auch zu den Menschen nach Hause und sehen nur zu, wie diese in ihren Küchen mit den diversen Geräten arbeiten. So ergeben sich so manche Problemlösungsaufgaben, wo der Anwender sich des Mangels gar nicht bewusst war. Der kreative Prozess bringt dann beispielsweise Produkte wie den ‚Philips Juicer‘ hervor, einen weltweit millionenfach verkauften Hit, der gesunde Säfte presst, stylish aussieht und einfach zu reinigen ist.