Veranstaltung JI-Kärnten

29.04.2015

Es ist nicht alles Mehl was aus einer Mühle kommt

Besuch der Kärntner Mühle Kropfitsch & Glanzer GmbH

 

„Wir werden uns weiter auf Spezialprodukte und Innovationen fokussieren“, sagt Otto Glanzer, Geschäftsführer und Miteigentümer der Kärntner Mühle, die 2013 durch Fusion der beiden Mühlenbetriebe Kropfitsch und Glanzer in Viktring bei Klagenfurt entstand. Die neu geschaffene Gesellschaft ist im österreichischen Mühlen-Business unter den Top 10 und bedient den Inlandsmarkt ebenso wie die Länder Ex-Jugoslawiens. Gut 40% der 19.000 Tonnen Jahresproduktion gehen in den Export.
Der Rohstoff, das Getreide, kommt zu 100% aus Österreich. Qualität und höchste Standards sind den Eigentümern ein besonderes Anliegen. So verfügt der Betrieb als einzige Getreidemühle Österreichs über die ISO 22000 Zertifizierung. Der Laie nimmt an, dass aus Getreide „nur“ Mehl gemacht wird. Die Mitglieder der Jungen Industrie konnten sich beim Betriebsbesuch allerdings davon überzeugen, dass dieser innovative Betrieb neben Mehl auch noch diverse Spezialprodukte erzeugt. Dazu gehören Crispies für Müsliriegel, Croutons, Paniermehl, Backmischungen etc. Die Produktion läuft 24 Stunden, an sieben Tagen in der Woche.

Kärntner Korn
Dass sich das Unternehmen ausschließlich Getreide von Österreichs Äckern kauft, ist schon lange Programm. Ein neues Projekt der Kärntner Mühle ist allerdings noch ehrgeiziger. Kärntner Korn ist eine Marke und ein klares Bekenntnis zu regionaler Wertschöpfung. Unter diesem Namen kauft man Mehle aus Getreide von Kärntner Landwirten. Den Kunden gefällt’s und der Umwelt ist es auch zuträglich, schließlich ist der weite Transport der Rohstoffe weder kosteneffizient noch CO2-freundlich.