Veranstaltung JI-Kärnten

24.05.2018

Der Weg ist das Ziel

FunderMax befindet sich auf dauerndem Pfad zu den Besten

Die Industriestätten der FunderMax-Gruppe gehören zu Kärnten und dem Großraum St. Veit, wie die Seen und die Berge. Der Name und die Produkte sind etabliert und in den Köpfen der Menschen mit Möbeln und Einbauküchen verknüpft. Da bot es sich für die Mitglieder der Jungen Industrie Ende Mai an, mehr und vor allem Aktuelles über das Unternehmen zu erfahren. Im Rahmen eines exklusiven Betriebsbesuches im Werk 1 und 2 sowie dem „show:room“ gab es einen spannenden Einblick.

Der Leiter des Innovations- und Technologiemanagement, Gerhard Jannach, stellte das Unternehmen, die Produkte und vor allem die Unternehmensphilosophie vor. Dass in einem Industriebetrieb dieser Größe jährlich rund 2.000 KVP-Vorschläge eingehen, ist vielleicht gar nicht so ungewöhnlich. Dass es dazu aber keines finanziellen Anreizsystems bedarf, verwunderte doch. Es sind die Menschen, die das Unternehmen und die zentrale Philosophie in den Mittelpunkt stellen. So auch die Frage, was Führungskräfte dazu bewegt, kontinuierliche Verbesserungsprozesse in ihren Abteilungen zu implementieren und voranzutreiben. Mit begeisterten und engagierten Menschen schaffte es das Unternehmen, binnen fünf Jahren die Reklamationsquote zu halbieren – und das bei wachsendem Volumen, Umsatz und Ertrag!

Leidenschaftlicher Einsatz wird anerkannt

Nach 2016, erhielt FunderMax 2018 wiederum den Staatspreis für Unternehmensqualität – es gewann in der Kategorie Großunternehmen. Die Jury aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung lobte, dass der „Excellence-Gedanke“ hier seit vielen Jahren bei allen Führungskräften verankert sei und vorgelebt werde. Dabei sei der Kärntner Standort in der Constantia-Gruppe so etwas wie das „Role-Model“. Nach den Worten Jannachs stelle man die Mitarbeiter ins Zentrum des erfolgreichen Tuns des Unternehmens. Man habe auch schon mehrere Auszeichnungen als „best recruiter“ erhalten. Die mit großer Leidenschaft verfolgte „Business Excellence“, alle Urkunden und Preise sind jedoch kein Grund, sich auf den Lorbeeren der Errungenschaften auszuruhen. Sich mit anderen im Benchmark zu messen und im Vernetzen auch laufend als Organisation und Unternehmen zu lernen, ist wohl das Geheimnis des Erfolgs, wie die Besucher aus den Worten des Innovationsleiters schließen.

Zu den Produkten

Neben Interior-Produkten, wie den bekannten Spanplatten, die heute in unterschiedlichsten Dekors angeboten werden, sind die Exterior-Anwendungen dem Normalverbraucher noch weniger geläufig. Da gibt es allerdings beeindruckende Verwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für Fassaden, Balkone und Terrassen. Die witterungsresistenten Exterior-Platten sind dabei aus Kraftpapier und Harz gefertigt.