Veranstaltung JI-Kärnten

18.03.2018

Auf in den Schnee, auf nach Kärnten

Winterliche Verhältnisse konnten Mitglieder aus ganz Österreich nicht abschrecken

 

Mitte März durfte die Junge Industrie Kärnten wieder Mitglieder aus allen Landesgruppen zum Wintersport-Wochenende einladen. Als Austragungsort wurde diesmal das schneesichere und wenig überlaufene Schigebiet Innerkrems, selbst in Kärnten noch ein Geheimtipp, gewählt. JI-Vorsitzender Paul Sommeregger und sein Vorstandsteam haben in wenigen Meetings die Eckpunkte des Programms festgelegt, die operative Umsetzung durch Elli und Wolfgang vom JI-Büro hat ausgezeichnet geklappt. An dem Wochenende waren 55 Teilnehmer dabei, trotz der sehr winterlichen Wetterverhältnisse und des teilweise weiten Anreisewegs. Ob aus Vorarlberg oder Wien, alle fanden sie den Weg ins Herz der Kärntner Nockberge.

Produktionsrundgang im Leimbinderwerk

Zur Einstimmung auf das gemeinsame Wochenende mit Sport und Geselligkeit im Industrieland Kärnten, besuchten die Teilnehmer die Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg und das Leimbinderwerk Noritec. Das Unternehmen wurde von CEO Christoph Kulterer, zugleich Präsident der IV Kärnten, persönlich präsentiert. Er gewährte spannende Einblicke in die Holzindustrie und seinen unternehmerischen Zugang zu Digitalisierung und Zukunftsvisionen. Bald durchlaufe jeder Baum am Anfang der Produktionskette ein vollelektronisches Screening, die Optimierung der Rohstoffausbeute werde automatisiert, die Endprodukte perfektioniert. High-Tech in einem Sägewerk, wie es wohl einige der Besucher nicht erwartet hätten.

Das Programm im Schigebiet Innerkrems begann mit einem gemeinsamen Abendessen und näheren Kennenlernen. Am Samstag war die Sportlichkeit der Mitglieder gefordert. Bei tiefwinterlichen Bedingungen ging es im Riesentorlauf um Zehntel und Hundertstel. Trotz leichten Schneefalls und bedeckten Himmels waren alle auf der Piste und erkundeten den Grünleitennock und die Blutige Alm. Den geselligen Abschluss des Schitags und die Siegerehrung auf der Jauchza Hütte ließen sich dann selbst jene, die ohne Schier zum Wandern oder Langlaufen angereist waren, nicht entgehen. Mit Pistengeräten der Seilbahngesellschaft wurden sie zur Hütte gebracht, wo schon die JI-Schifahrer warteten. Außerdem gesellten sich Christoph Kulterer und ‚special guest‘ des Abends, JI-Bundesvorsitzender Andi Wimmer, dazu. Unter ihrem Ehrenschutz wurden die Sieger des Schirennens und der Landesgruppenwertung verkündet. Bei den Damen siegte Michaela Werbitsch (Ktn.) mit hauchdünnem Vorsprung vor Irene Wüster (T). Bei den Herren konnte der Kärntner Hanno Moser den Sieg einfahren. Zweiter wurde Thomas Höhrhan aus Niederösterreich. Zusätzlich wurden die Sieger mit tollen Sachpreisen belohnt, die von einigen der Sponsoren gestiftet wurden. Zum Abschluss der Siegerehrung war noch der Landesgruppensieg, die beste Teamleistung, zu verkünden. Unter großem Hurra und frenetischem Beifall nahmen die sympathischen Vertreter der Landesgruppe Tirol, Irene Wüster und Edi Fröschl, den Wanderpokal entgegen.

Highlight im Dunkel der Nacht

Gut gestärkt durch Schweinebraten und Käsespätzle brachen die Teilnehmer in der Nacht zur letzten sportlichen und mentalen Herausforderung des Tages auf – eine Abfahrt von der Hütte ins Tal im Fackellicht und begleitet von einer Pistenraupen-Armada. Ein echtes Erlebnis, das manchen im ersten Moment Überwindung kostete. Nach den ersten Schwüngen im frisch präparierten Neuschnee hatte sich das Auge aber an die Dunkelheit gewöhnt und die Lust am Wedeln war wieder geweckt. Eine Riesengaudi, die sicher in Erinnerung bleibt.