Veranstaltung JI-Bund

27.04.2016

Junge Industrie: Brücken zwischen Industrie und Startups bauen

JI-Vorsitzende Niss: Großes Potenzial heimischer Startups nutzen – Unternehmertum auf allen Ebenen fördern – JI-Wien Vorsitzender Griller: Kooperationen zwischen innovativen Jungunternehmern und etablierter Industrie stärken

Pitch im Paternoster 2015

„Es gibt in Österreich viele engagierte, junge Unternehmerinnen und Unternehmer. Wir brauchen ihre innovativen Ideen und Produkte mehr denn je – gerade angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit in Österreich. Umso wichtiger wäre es, Unternehmertum in Österreich auf allen Ebenen zu fördern, denn die Startups von heute sind vielleicht die Weltmarktführer von morgen. Dieses Potenzial sollten wir nicht ans Ausland verlieren“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss, heute, Donnerstag, am Rande des ersten „Pitch im Paternoster“. Die JI hatte in Kooperation mit der JI-Wien sowie WhatAVenture, unterstützt von Infineon, aws sowie dem Aktienforum, den Mitgliedern der Industriellenvereinigung (IV) die Möglichkeit gegeben, 13 innovative heimische Startups kennenzulernen. Denn um die heimische Startup-Szene zu stärken brauche es nicht nur Maßnahmen seitens der Politik, so Niss: „Sicherlich ist vor allem die Politik gefordert, Maßnahmen für eine größere Standortattraktivität zu setzen. Zudem braucht es aber auch die etablierten Unternehmen als starke Partner.“  

„Wir sollten Kooperationen zwischen Industrie und Startups forcieren, denn solche Partnerschaften schaffen Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze“, so auch der Vorsitzende der JI-Wien, Mag. Nikolaus Griller. Gerade für einen exportorientierten Standort wie Österreich sei es entscheidend, „möglichst viele neue Ideen in Österreich zu generieren und erfolgreich zu einem Serienprodukt zu entwickeln. Nur über Innovationen können wir im internationalen Wettbewerb bestehen, dazu sollte die klassische Industrie das Potenzial von Startups nutzen“. Dazu brauche es aber auch das notwendige Mindset in Gesellschaft und Politik. „Österreich ist zu wenig risikoaffin. Wir müssen uns bewusst werden, dass wir in Zeiten starken Wandels rasch und mit Bereitschaft zu gewissem Risiko reagieren müssen – zu oft verlassen wir uns zu sehr auf die Erfolge aus der Vergangenheit. Mehr Ideenreichtum und Lust an Neuem – hier sind wir alle gefragt“, so Griller. 

„Die Startup-Szene hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt“, betonte Dr. Stefan Perkmann Berger von WhatAVenture. „Dabei bergen vor allem Startups im Bereich B2B und/oder Hardware ein sehr hohes Potenzial. Um dieses optimal zu nützen ist die enge Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen entscheiden“, so Perkmann Berger. 

Die JI hat einige der Eckpunkte zur Förderung von Startups und Unternehmertum zusammengefasst. 

Die Preisträger 

Gewonnen hat den ersten „Pitch im Paternoster“ die XARIONS Laser Acoustics GmbH(www.xarion.com). Der Gewinner bekommt die Chance zu einem exklusiven Einblick in den spannenden Alltag der High-Tech-Branche. Die Expertinnen und Experten von Infineon begleiten einen Tag durch eines der erfolgreichsten High-Tech-Unternehmen in Österreich.

Die Preise für die Plätze zwei und drei wurden vom aws zur Verfügung gestellt. Das zweitplatzierte Startup,ChatGrape (www.chatgrape.com), bekommt die Möglichkeit sich im Rahmen der aws-Kooperation mit dem Pioneers Festival 2015 vor zahlreichen nationalen und internationalen Investoren der breiten Wirtschaftsöffentlichkeit mit einem Stand zu präsentieren. Der Preis beinhaltet zwei Gratistickets zum Festival. Das Unternehmen eologix sensor technology gmbh (www.eologix.com), das den dritten Platz belegen konnte, bekommt eine kostenlose Beratung zur Investorenvermittlung & Gratislistung auf der i2 Business Angels Börse, sowie einen Gutschein für eine aws-Marktrecherche. 

Das Video zum Pitch im Paternoster finden Sie hier: PIP2015