Thema JI-Wien

15.03.2018

Digitalisierung verändert alles.

Die Studienreise der Jungen Industrie Wien zum Thema Digitalisierung führte die Teilnehmer nach Deutschland zu Siemens in Amberg und in das IBM Watson Headquarter in München.

Unter dem Motto „Wo Digitalisierung zur Realität wird“ läuft das Siemens Werk in Amberg. Es gilt als Paradebeispiel für Produktautomatisierung und bei betreten der riesigen Produktionshalle, kann man dies auch beobachten. Produkte und Maschinen kommunizieren miteinander und sämtliche Prozesse sind IT-optimiert und gesteuert. Dass die Halle trotzdem nicht menschenleer ist, verwundert auf den ersten Blick, macht jedoch Sinn. Die Angestellten dort überwachen zum großen Teil nur mehr die Vorgänge der Maschinen oder machen einfache mechanische Aufgaben. Die Steuerungsgeräte, die dort hergestellt werden, sollen Unternehmen dabei helfen die anfallenden Daten verarbeiten zu können.

AI - nur Assistenz für den Menschen

In diese Richtung geht es auch bei IBM Watson in München. Bekannt durch die überragende Lösung des US-Spielshowklassikers „Jeopardy“ ist IBM Watson eine Plattform für künstliche Intelligenz. Bei IBM wird sie „Augmented Intelligence“ genannt, die den Menschen nicht ersetzt, sondern assistiert und unterstützt. Wie hochkomplex das Thema IBM Watson jedoch wirklich ist, wurde beim Rundgang durch das Unternehmen klar - 15 Personen sind durch die Schauräume, 15 verschiedene Auffassungen von Watson gab es davon. Grundsätzlich steckt hinter Watson nur Statistik, die durch den Scan von Erfahrungswerten eigene Vorschläge bereiten kann und damit neue Sichtweisen eröffnet. Momentan wird die AI-Plattform vor allem in der Medizin und auch für rechtswissenschaftliche Gutachten eingesetzt. Die Verwendungsfelder in der Industrie sind noch begrenzt und beschränken sich auf zurzeit noch Großteils auf den Einsatz von Internet of Things.