Thema JI-Vorarlberg

23.11.2016

„Pensionisten-Hunderter“ ist Weihnachtsgeschenk der Enkel

Schockiert reagiert der Vorsitzende der Jungen Industrie (JI) Vorarlberg, Andreas Karg, auf die Beschlussfassung im Ministerrat, neben der ohnehin schon beschlossenen Aufstockung der Pensionen um 0,8 Prozent einmalig 100 Euro zusätzlich zu vergeben. „Erneut verscherbelt die Regierung die Zukunft der Jungen auf dem Altar des Populismus und Österreichs Budget verkommt wieder einmal zum Selbstbedienungsladen für Wahlzuckerl auf Kosten der Vernunft“, so Karg. „Der im Dezember ausbezahlte „Pensionisten-Hunderter“ ist quasi ein Weihnachtsgeschenk der Enkel an ihre Großeltern, denn niemand anderer als die junge Generation wird für die komplett über Schulden finanzierten Gesamtkosten von 179 Millionen Euro zukünftig gerade stehen müssen“, zeigt sich Karg verärgert.

JI-Vorsitzender Andreas Karg

„Statt dem „Pensionisten-Hunderter“ wären jedoch echte Reformen notwendig, um das System nachhaltig zukunftsfähig zu machen“, fordert der Vorsitzende der Jungen Industrie. Karg schlägt deshalb einmal mehr eine Anlehnung an das schwedische Pensionsmodell vor. „Dort können die Bürger innerhalb eines großzügigen Korridors selbst entscheiden, wann sie in Pension gehen. Ein früher Pensionsantritt bringt höhere Abschläge, ein später höhere Rentenzahlungen. Die Bürger müssen wieder mündiger werden und selber entscheiden anstatt mit Klientelpolitik gekauft zu werden“, so Karg.