Thema JI-Vorarlberg

22.03.2018

Junge Industrie Vorarlberg und FuckUp Nights Vorarlberg weiten erfolgreiche Kooperation aus

Im März 2018 hat bereits die fünfte FuckUp Nights Vorarlberg im Spielboden in Dornbirn stattgefunden. Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2017 und vielen Besuchern haben die FuckUp Nights und die Junge Industrie ihre Kooperation verlängert und ausgeweitet.

Mit der FuckUp Nights-Kooperation geht es der JI-Vorarlberg darum, das Thema Unternehmertum in den Mittelpunkt zu stellen und das Verständnis dafür zu forcieren. Und zwar umfassend, denn oftmals werden nur die schönen Seiten einer Gründung und erfolgreichen Etablierung eines Unternehmens beleuchtet. Viel zu selten wird thematisiert, dass damit auch ein großes Risiko einhergeht und Fehler passieren dürfen. Die FuckUp Nights beleuchten genau dieses Scheitern. Praxisbeispiele sollen ungeschmückt vor den Vorhang geholt werden und ein offener Dialog über die Kultur des Scheiterns geführt werden. Die Vorsitzende der JI-Vorarlberg, Katharina Rhomberg, ist sich sicher: „Nur wenn wir offen und ehrlich über das unternehmerische Risiko und auch das Scheitern einer Unternehmensgründung sprechen, werden wir auch in Zukunft eine so starke wirtschaftliche Region bleiben. Wir müssen insbesondere der jungen Generation Mut machen, dass auch Fehler passieren dürfen.“

Auch Saša Filipović, Initiator und Organisator der FuckUp Nights Vorarlberg, zeigt sich erfreut: „Die Junge Industrie war der erste Partner und es freut mich umso mehr, dass wir unsere Kooperation nun nicht nur verlängert, sondern auch ausgeweitet haben.“ Die Bewegung, die 2012 in Mexiko geboren wurde, findet laut Filipović langsam immer mehr Gehör in Vorarlberg. Es werden berufliche Misserfolge geteilt, hinterfragt und zelebriert. Drei bis vier Unternehmer fassen zusammen was sie aus ihren Misserfolgen gelernt haben und was sie anderen mit auf den Weg geben wollen, gefolgt von Fragen aus dem Publikum. „Wir verfolgen die Vision Scheitern politisch, gesellschaftlich und persönlich zu entstigmatisieren“, so Filipović.