Thema JI-Tirol

03.07.2015

zweites JI-INSIGHT

Am 2. Juli 2015 konnte Hans-Jürgen Wohlschlager (Vorsitzender der Jungen Industrie Tirol) zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten zu einer spannenden Diskussion im Kreise der Jungen Industrie begrüßen.

STEKA-Unternehmenssprecherin und an diesem Abend Moderatorin Nicola Dax (Mitte) im lebhaften Gespräch mit Mag. Karin Brauneis-Ryan (li) und Dr. Andreas Braun (re)

Zum zweiten JI-INSIGHT standen Mag.a Karin Brauneis-Ryan, eine ausgewiesene Crowdfunding-Expertin, und Dr. Andreas Braun, Geschäftsführer der Destinations Wattens Regionalentwicklung GmbH., Rede und Antwort.

Nachdem Herr Braun anhand einiger realer Beispiele feststellte, dass Österreich noch immer das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten ist, lag ein Eisen im Feuer, das für eine durchaus kontroversielle Diskussion sorgte.

Die Crowdfunding-Spezialistin Brauneis-Ryan konterte, wonach nicht alles ganz so schlecht wäre und sich selbst in Österreich manchmal etwas rühre. Mit dem brandneuen Alternativfinanzierungsgesetz wurde soeben ein wichtiger Schritt gemacht, um alternative Finanzierungsmöglichkeiten für KMU auf einen neuen Weg zu bringen. Sie ist überzeugt, dass alternative Finanzierungen in der Gesellschaft langsam zu einem Umbruch führen werden. Braun pflichtet ihr bei und bricht eine Lanze für mehr unternehmerisches Denken in der Gesellschaft. Man müsse die Jungen schon in frühen Jahren zu mehr eigenständiger Verantwortung mobilisieren. Das Sicherheitsdenken ist nach wie vor sehr ausgeprägt, so dass manchmal ausgezeichnete Ideen nur deshalb nicht ans Licht kommen, weil sich keiner traut.

Mehr Mut ist gefordert! Darüber waren sich die begeisterten JI-TeilnehmerInnen einig. Und diese Forderung richtet sich vor allem an die zuständigen Entscheidungsträger. Es gibt so viele Konzepte für adäquate Bildung und Ausbildung, für zukunftsfähige Innovation und eine breite Verbesserung für unternehmerische Entfaltung. Man müsste sie nur umsetzen. Schneller!