Thema JI-Salzburg

22.02.2018

„Wir denken nicht nur nach, sondern voraus“: Bernhard Bachofner über zwei erfolgreiche Jahre an der Spitze der JI Salzburg

„Meister versus Master“ lautete das Motto der Bundestagung der Jungen Industrie im Vorjahr. Ein Credo, das fortan die politische Debatte prägt. An der Spitze des Events stand Bernhard Bachofner (42). Sein Amt als Vorsitzender der Jungen Industrie hat er am 8. Februar an Clemens Usner (37) übergeben. Ein Gespräch über Erfolg und neue Wege.

Es waren zwei intensive Jahre, in denen die Junge Industrie Salzburg als Netzwerk an Bedeutung gewonnen hat. Was war Dein Rezept für diesen Erfolg?

Als Vorstand gestalten wir das Programm für unsere Mitglieder und begreifen uns als Teil dieser Gemeinschaft. Das gibt unseren Veranstaltungen den Charakter eines freundschaftlichen Ideenaustausches. Wir bieten den Rahmen für Themen, die uns verbinden und für unsere Unternehmen wichtig sind. Das macht die Junge Industrie Salzburg so stark. Wir arbeiten nicht zum Selbstzweck, sondern um Horizonte zu eröffnen und Neues zu schaffen.

Welche Highlights gab es für Dich persönlich?

Auf jeden Fall die Bundestagung, die unter dem Motto „Meister versus Master“ stand. Wenn man ein Thema drei Jahre lang von vielen Seiten beleuchtet und zum krönenden Abschluss eine erfolgreiche Veranstaltung ausrichtet, bleibt das in Erinnerung. Es war ein Event mit Herz, Hirn und Charme für die Mitglieder der Jungen Industrie in ganz Österreich. Tatkräftige Unterstützung haben wir von der IV-Salzburg bekommen: für die Bundestagung, aber auch während meiner ganzen Amtszeit.

Welche Ziele hast du dir zu Beginn Deiner Amtszeit gesetzt?

Die Qualität der Veranstaltungen und Netzwerkevents sind ein Markenzeichen der JI. Ich kenne keine Plattform, die gemessen an ihrer relativ kleinen Größe im Stande ist, so prominente Gäste zu finden. Darüber hinaus schafft die JI ein Gesprächsklima, das im Unternehmensumfeld einmalig ist. Mein Ziel war es, den Mitgliedern einen wirklichen Wert für ihre Mitgliedschaft zu bieten, sinnvolle Themen zu beleuchten und zu vertreten. Mir war es wichtig, nicht nur nach- sondern vorauszudenken.

Welche Erfolge verbuchst Du mit Deinem Team nach intensiver Arbeit?

Die Facharbeiterausbildung ist in der politischen Tagesordnung auf Bundesebene angekommen. Es ist wohl ein Zeichen, dass wir mit unserer Arbeit richtig liegen, wenn wir auf Landes- und Bundesebene nicht nur wahr- sondern auch ernst genommen werden.

Du hast zum 08.02. Deinen Vorsitz der Jungen Industrie Salzburg an Clemens Usner übergeben. Welchen Themen wirst Du Dich weiterhin widmen?

Die Digitalisierung bleibt für mich ein Schwerpunkt, wie für die Wirtschaft allgemein. In diesem Bereich werde ich mich weiterhin einbringen. Als Geschäftsführer von Fiegl & Spielberger Solution beschäftige ich mich täglich mit Sicherheitsfragen und Lösungen. Hier gibt es noch enorm viel zu tun. Die Zeit, die ich als JI-Vorsitzender gerne investiert habe, kann ich privat gut nutzen: Nachdem im Jänner unser viertes Kind zur Welt gekommen ist, stehen uns daheim neue schöne Aufgaben bevor.

 

Bernhard Bachofner (42) ist in Innsbruck geboren und in Seefeld in Tirol aufgewachsen. Nach einem frühzeitigen Abbruch der Handelsakademie in Innsbruck hat er sich ins Berufsleben gestürzt und vor mittlerweile 20 Jahren bei seinem jetzigen Unternehmen in der IT seine Karriere begonnen. Nebenberuflich hat er einen Universitätslehrgang in Krisen- und Katastrophenmanagement besucht, einen MBA in General Management erworben und mittlerweile die letzte Fachprüfung seines Studiums der Rechtswissenschaften absolviert. Er lebt mit seiner 6-köpfigen Familie in Faistenau und pendelt zwischen den Betrieben in Innsbruck, Salzburg und Wien.