Thema JI-Bund

23.10.2017

Junge Industrie: Pensionssystem bleibt eine der größten Baustellen in Österreich

JI-Bundesvorsitzender Wimmer: Strukturelle Pensionsreformen überfällig – Ende jeglicher Sonderregelungen und Privilegien gefordert – Aufruf an Karl Blecha

abnehmende Pension

„Der aktuelle Mercer-Vergleich der Rentensysteme in 30 Ländern zeigt wieder einmal, dass unser Pensionssystem nicht nachhaltig ist“, so der Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Andreas Wimmer. „Wir arbeiten weniger lange als in den 70er Jahren, sind aber länger in Pension – die Kosten sind daher explodiert und tun es weiter. Es braucht ein Ende sämtlicher Privilegien im Pensionsbereich, egal ob im ASVG oder bei den Beamten – wo manche Bundesländer sich immer noch einer echten Harmonisierung verweigern. Ein echter Automatismus muss auch endlich her, alles andere ist Wahnsinn.“ In Richtung der „Reformbremser“ fand Wimmer ebenfalls klare Worte: „Herr Blecha, bei strukturellen Pensionsreformen wäre ihre Klientel gar nicht mehr betroffen. Fehlende Reformen treffen aber die Jungen, die ohnehin bereits weniger Pension bekommen werden und die Kosten unseres jetzigen Systemmurks zahlen werden müssen. Also bitte hören Sie auf mit ihrer reflexartigen Verhinderungen jeglicher sozialen Verbesserung im Pensionssystem. Schulden sind nicht sozial!“