Thema JI-Bund

21.02.2017

Junge Industrie: Deregulierungs-Gesetz erster Schritt, weitere müssen folgen

JI-Vorsitzende Niss: Bürokratieabbau muss auf allen Ebene vorangetrieben werden – Gewachsene österreichische Überregulierung erstickt Wirtschaft

JI-Bundesvorsitzende Therese Niss

Als „einen ersten Schritt, den man voll und ganz unterstützen und begrüßen muss“ bezeichnete die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss, die heutige Umsetzung des im neuen Regierungsprogramm vorgesehenen „Deregulierungs-Grundsätzegesetzes“. Die Vermeidung von Gold Plating sowie einer Verankerung der Prinzipien „one in, one out“ und „sunset legislation“ seien langjährige Forderungen der Industrie, wobei „wir bei diesem Thema sicherlich noch viele weitere Impulse brauchen werden. Angesichts der historisch gewachsenen Überregulierung in Österreich müsste man ja sozusagen ‚one in, two or three out‘ fordern“, so Niss. Die nun vorgesehenen Maßnahmen seien jedenfalls „eine sehr gute Nachricht für den Standort Österreich und damit Arbeitsplätze und Wohlstand. Österreich macht damit einen dringend notwendigen Schritt in die Richtung einer modernen und effizienten Verwaltungsstruktur. Wir hoffen auf viele weitere! Denn angesichts der hohen Arbeitslosigkeit nicht zuletzt auch bei Jüngeren brauchen wir jeden Impuls für mehr Jobs so dringend wie einen Bissen Brot“, so die Bundesvorsitzende abschließend.