JI.W

Christoph Stadlhuber (SIGNA) zu Gast bei der Jungen Industrie

Beim Industry.Talk der JI-Wien am 20. März 2019 baten wir SIGNA-Holding-CEO Christoph Stadlhuber zum Gespräch.

IT-Stadlhuber

Immobilien, Handel und jetzt auch das Zeitungsgeschäft – die SIGNA-Gruppe von Investor René Benko ist in immer mehr Branchen zu finden. Kürzlich wagte sie sich mit dem Kauf des Chrysler Buildings in New York erstmals auch auf den außereuropäischen Markt. Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der SIGNA Holding und CEO der SIGNA-Immobiliensparte, brachte also einen breiten Geschichtenschatz mit, als er im März beim JI Industry.Talk zum Gespräch mit Matthias Unger (Unger Stahlbau, Vorsitzender JI-NÖ/Bgld) Platz nahm.

In der Diskussion wurde sehr schnell klar, dass SIGNA kein typisches Unternehmen ist. Gefragt nach der übergreifenden Unternehmensstrategie, antwortete Stadlhuber, dass SIGNA das „Unmögliche möglich“ mache, egal in welchem Geschäftsfeld. Das gelinge vor allem durch tiefe Sachkenntnis und das richtige Personal. Stadlhuber selbst war etwa viele Jahre lang Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft und konnte dort das Immobiliengeschäft von der Pike auf lernen, bevor er an René Benkos Seite wechselte. In seiner vorangehenden Zeit als Kabinettschef von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein konnte er außerdem Einblicke in die Politik gewinnen, die ihm im stark regulierten Immobiliengewerbe zu Gute kommen.

Die Politik und insbesondere ihre Unterschiede zur Wirtschaft waren denn auch ein zentrales Thema beim Industry.Talk. Die Politik unterscheide sich von der Wirtschaft in „eigentlich allem“, so Stadlhuber. Wo die Wirtschaft mit klaren Zielen arbeite, um in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld zu bestehen, sei das politische System mehr auf Konstanz und Stabilität ausgerichtet. Es gebe aber natürlich Synergien zwischen den beiden Bereichen und keiner könne ohne den anderen.

SIGNA wird sich jedenfalls auch in Zukunft weiter verändern und man darf mit Spannung erwarten, wohin die Reise geht.