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JI-Tirol im Robotikzentrum

Mitglieder der IV-Tirol tauschten sich im Zentrum für Robotik, Produktion & Automatisierung am MCI über ihre Erfahrungen mit Projekten zur Digitalisierung aus.

Gemeinsam mit der Jungen Industrie lud die KMU-Plattform der IV-Tirol ihre Mitglieder ein, um Beispiele aus den Betrieben im Zuge der digitalen Transformation zu diskutieren. Nach Vorstellung der Unterstützungsmöglichkeiten für F&E-Projekte durch das neue Robotik-Zentrum, bat MCI-Lektor Benjamin Massow die Unternehmer um ihre Inputs.

Martin Pichl, Pichl Medaillen GmbH, zeigte auf, wie sein Weg über Forschungsanträge hin zur Abwicklung von zunächst drei Projekten führte. Letztlich komme man nur weiter, wenn auch die Mitarbeiter im Unternehmen die Digitalisierung mittragen. Ob im Bereich der Automatisierung, bei Online-Systemen, 3D-Druckern, bei der Programmierung von Gravuren – auch die Belegschaft müsse den Wandel mittragen und gestalten.

Markus Dax, Steka-Werke Techn. Keramik GmbH & Co. KG, informierte über die Einführung neuer Systeme und den kontinuierlichen Wandel beispielsweise von der händischen Erfassung über ERP (Enterprise Resource Planning) bis hin zu Cloud-Lösungen. Die digitale Transformation helfe auch, Bürokratie abzubauen und wichtige Innovationsschritte voranzutreiben. Die Nachvollziehbarkeit diverser Prozessschritte sowie die Rückverfolgbarkeit von Daten seien für Steka von besonderer Bedeutung.

David Lindner, Lindner Traktorenwerk GesmbH, nützt die Digitalisierung auch für die Suche nach praktischen innerbetrieblichen Lösungen – etwa im Bereich der Administration oder bei der Reduktion eines zu hohen Lagerstandes. Auf dem Gebiet der Logistik gehe es auch darum, die Fahrzeuge dem Kunden zugänglicher zu machen. Durch die Integration digitaler Systeme in den betrieblichen Alltag, gelinge es immer besser, die gesamte Fertigung auf unterschiedliche Kundenwünsche auszurichten.

Wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Abteilungen eines Unternehmens in die Entwicklung einer Industrie 4.0-Vision eingebunden werden können, zeigte Maximilian Ulrich von Fraunhofer Austria auf.  In seiner Präsentation „Reifegradmodell – Technologiepotentiale strukturiert heben“ erläuterte der Experte, wie Digitalisierung im betrieblichen Alltag systematisch umgesetzt werden kann.

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