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Kinderbetreuung: Keine Abstriche bei der Qualität

Der Fachkräftemangel ist in der Industrie bereits seit Jahren spürbar und wird zunehmend zum wettbewerbsentscheidenden-Faktor. Eine Herausforderung, die nun auch in den steirischen Kinderbetreuungseinrichtungen angekommen ist.

Kinder - Symbolbild

„Wir wissen was es heißt, nicht die Menschen einstellen zu können, die wir benötigen.“, so die beiden Junge Industrie (JI) Steiermark Vorsitzenden Julia Aichhorn und Dominik Santner. Dem Personalmangel in der Elementarpädagogik mit abgespeckten Ausbildungsanforderungen zu begegnen, kann keine langfristige Perspektive sein. Die angestrebte Entlastung des Leitungspersonals sowie die Überbrückung des Personalbedarfs, darf zudem keine Qualitäts-Einbußen zur Folge haben „Die Elementarpädagoginnen und -pädagogen leisten großartige Arbeit für die sie auch eine intensive Ausbildung erfahren. Qualitative Angebote in der Kinderbetreuung müssen für einen Lebens- und Arbeitsraum wie die Steiermark eine Selbstverständlichkeit sein.“, betont Aichhorn. Derzeit wird das Leitungspersonal für die Administration und Dokumentation freigestellt. Ein Umstand, der den Personalmangel befeuert. „Administrative Tätigkeiten sollten nicht verpflichtend von Pädagoginnen und Pädagogen gemacht werden müssen, so könnten diese gemäß ihrer Ausbildung ihre Zeit mit den Kindern verbringen. Beides - der Entlastungseffekt und eine Qualitätssicherung - wären gewährleistet.“, so Santner.