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Von Profilen aus Stahl und der Profil-Findung als Unternehmen

Am 13. November tauschte sich die Junge Industrie mit Thomas Welser aus, dem Vorstandsvorsitzenden von Welser Profile, einem internationalen Hersteller von Sonderprofilen und Baugruppen aus Stahl.

JI_Betriebsbesichtigung_WelserProfile_November2019

Einst selbst Mitglied der Jungen Industrie, nahm sich Thomas Welser persönlich die Zeit, um sein Unternehmen Welser Profile zu präsentieren. Begeistert erzählte er den JI-Mitgliedern vom aufwendigen Kulturfindungsprozess, in den 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ein Jahr lang eingebunden waren. Sie arbeiteten die Unternehmensgeschichte auf, identifizierten Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft und gingen Fragen wie dieser nach: „Was macht das Familienunternehmen einzigartig?“

„Schlussendlich haben wir unsere DNA gefunden und anhand dessen unsere Unternehmensstrategie neu definiert“, so Thomas Welser, der das Unternehmen in der elften Generation führt. Welser Profile beschäftigt heute weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist führender Hersteller von Sonderprofilen und Baugruppen aus Stahl und Nichteisenmetallen. Zudem zählt Welser Profile mit den beiden Standorten in Gresten und Ybbsitz zu den größten Arbeitgebern im Mostviertel.

2.000 Quadratmeter großes Ausbildungszentrum

Bei der Werksbesichtigung durfte natürlich auch der Rundgang durch das kürzlich eröffnete, 2000 Quadratmeter große Ausbildungszentrum am Standort Gresten nicht fehlen. 29 Lehrlinge werden dort aktuell in insgesamt acht Berufen ausgebildet. Zur Ausstattung des Ausbildungszentrums gehören moderne Maschinen und Anlagen ebenso wie ein großzügiger Aufenthaltsraum. Die Lehrlinge selbst waren bei der Gestaltung des gesamten Projekts eingebunden.  

Auch die Auslandsaktivitäten des Familienunternehmens sowie das konjunkturelle Umfeld standen bei der Besichtigung zur Diskussion. „Aktuell fahren wir streng auf Sicht“, so Thomas Welser. Trotzdem gab er sich zuversichtlich, was die Zukunft des Unternehmens betrifft. Schließlich habe bei Welser Profile die langfristige Ausrichtung mehr Gewicht als jeder konjunkturelle Gegenwind.