JI.NÖ/Bgld

Tax Freedom Day zeigt dringenden Handlungsbedarf bei Entlastung

JI NÖ/Bgld.-Co-Vorsitzender Steven Blaha (Bild) und JW NÖ-Vorsitzender Matthias Past sind sich einig: „Unseren Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern steht Wasser bis zum Hals"

Steven_Blaha

Der Tax Freedom Day fällt heuer auf den kommenden Montag, 15. August. Er markiert den ersten Tag im Jahr, an dem ein durchschnittlicher österreichischer Steuerzahler genug Geld verdient hat, um seine Steuern und Abgaben zu bezahlen. Je früher im Jahr der Tax Freedom Day liegt, desto mehr Spielraum haben also auch Unternehmerinnen und Unternehmer für Beschäftigung und Investitionen.

Mathias Past, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, erklärt: „Dieser jährlich neu errechnete Tag zeigt die steuerliche Belastung auf. Statistisch gesehen fließt unser Einkommen heuer erst ab Montag, 15. August, in die eigene Tasche, davor arbeiten Frau und Herr Österreicher für den Staat. Das ist eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr, als der Tax Freedom Day auf den 14.8. fiel. Damit wird sehr deutlich, wie dringend notwendig die von uns eingeforderte Entlastung ist. Angesichts der aktuellen Teuerungs-Situation steht gerade jetzt vielen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern das Wasser bis zum Hals“.

Der Kurs der Bundesregierung, der mit den vor kurzem präsentierten Entlastungspaket eingeschlagen wurde, müsse jetzt konsequent und nachhaltig fortgeführt werden, fordern Past und Blaha. Neben den rasant gestiegenen Energiekosten und dem immer schärfer werdenden Fachkräftemangel gehören die überdurchschnittlich hohen Arbeitskosten zu den größten Lasten, die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer zu tragen haben.

Im OECD-Ländervergleich von Lohn- und Lohnnebenkosten liegt Österreich mit 47,8% sehr weit oben. Nur Belgien (52,6%) und Deutschland (48,1%) haben höhere Entlohnungskosten als Österreich, der OECD-Durchschnitt liegt bei 34,6%.

„Eine Steuerentlastung von Arbeitseinkommen ist ein wesentlicher Faktor für unseren Industriestandort – und gerade in der aktuell angespannten Preissituation das beste Rezept für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Jetzt ist die Zeit zum Handeln, dann kann es gelingen, dass der Tax Freedom Day in Zukunft schon in der ersten Jahreshälfte liegt“, unterstreicht der Co-Vorsitzende der Jungen Industrie NÖ/Bgld. Steven Blaha.

 

Über die Junge Wirtschaft
Die Junge Wirtschaft Niederösterreich ist mit rund 4.200 aktiven Mitgliedern die Lobby für junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Branchen in ganz Niederösterreich. Sie setzt sich dafür ein, dass junges Wirtschaften Zukunft und die Selbstständigkeit Vorrang hat. Sie ist der junge Impulsgeber der NÖ Wirtschaft.
Nähere Informationen: www.jungewirtschaft.at/noe

 

Über die Junge Industrie
Die Junge Industrie ist die Interessenvertretung und Netzwerkeinrichtung der Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern und jungen Führungskräfte der Industrie. Die Mitglieder sind vorwiegend Führungskräfte aus der Industrie bzw. dem industrienahen Dienstleistungsbereich im Alter von 18 bis 40 Jahren. Österreichweit zählt die Junge Industrie über 1.300 Mitglieder, in der gemeinsamen Landesgruppe Niederösterreich/Burgenland rund 130.
Weitere Informationen: www.jungeindustrie.at