JI.NÖ/Bgld

Rosenbauer: Von St. Pölten in die ganze Welt

Ende Jänner besuchte eine Delegation der Jungen Industrie NÖ/Bgld und Wien das Rosenbauer-Werk in Neidling bei St. Pölten.

Rosenbauer_Jaenner2019

Hört man den Namen Rosenbauer, denkt man zunächst an Oberösterreich. Vielen ist gar nicht bewusst, dass der Feuerwehrautohersteller auch einen Standort in Niederösterreich, genauer gesagt in Neidling bei St. Pölten, hat. Bei einer Betriebsbesichtigung Ende Jänner gewährte Werksleiter Maximilian Wartinger den Mitgliedern der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland und Wien spannende Einblicke in das Unternehmen.

Feuerwehrautos für Indien und Schulungen vor Ort

Nach der Firmenpräsentation führte er mit viel Begeisterung durch die Werkshallen, in denen pro Jahr etwa 220 Feuerwehrautos produziert werden. Neben Einsatzfahrzeugen für Holland und Deutschland bekamen die knapp 20 Mitglieder der Jungen Industrie auch ein Feuerwehrauto für Indien zu sehen – die in Neidling erzeugten Fahrzeuge werden schließlich in die ganze Welt geliefert. Zusätzlich zu den Feuerwehrautos der „Compact Line“ entstehen im niederösterreichischen Werk vor allem Aufbaukomponenten, Rollläden und Halterungssysteme, die ebenso weltweit zum Einsatz kommen.  Bevor ein Fahrzeug die Werkstore verlässt, finden am Standort noch umfangreiche Einschulungen für das technische Equipment statt. Als wachsenden Geschäftszweig bezeichnete Werksleiter Wartinger die Schulungen in den Simulationscockpits.

Weltweit über 3.400 Beschäftigte

Das niederösterreichische Rosenbauer-Werk hat aktuell 220 Beschäftigte und wurde seit der Übernahme im Jahr 1990 laufend ausgebaut und modernisiert. Erst im Jahr 2013 wurde die Produktionsfläche des Standorts um 6.500 Quadratmeter (Investitionsvolumen zehn Millionen Euro) fertiggestellt.

Insgesamt hat Rosenbauer drei Produktionsstandorte in Österreich (zwei in Leonding, Neidling) sowie dutzende Auslandsniederlassungen und internationale Vertriebspartner. Weltweit arbeiten 3.405 Menschen für das aus Oberösterreich stammende Unternehmen, das zu 51 Prozent immer noch in Familienbesitz ist.