JI.Bund

Junge Industrie: Mehrinvestitionen in Elementarpädagogik prinzipiell zu begrüßen

Griller: Brauchen mehr qualitativ hochwertige Ganztagsangebote und einheitliche Qualitätsstandards – Investitionen im Elementarbereich lohnen sich mehrfach

Nikolaus Griller, stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Industrie (© Foto David Schreiber)

Als „prinzipiell sehr zu begrüßen“ bezeichnete der Vorsitzende der Jungen Industrie (JI) Wien und Bundesvorsitzender-Stv., Nikolaus Griller, die heutige Ankündigung der Bundesregierung, mehr in den Bereich der Elementarpädagogik investieren zu wollen. Man müsse selbstverständlich noch die Details abwarten, aber „klar ist, dass wir hier dringend mehr tun und die aktuellen Missstände beheben müssen. Vor allem bei den Jüngsten brauchen wir mehr, echt ganztägige Angebote, auch am Land. Zudem sollte Vorhandensein und Qualität elementarpädagogischer Einrichtungen nicht vom Wohnort abhängen, es wäre dringend an der Zeit, Qualitätskriterien in Österreich anzuheben und zu vereinheitlichen“, so Griller.

Der Vorsitzende wies zudem darauf hin, dass sich Investitionen in die Elementarbildung nachweislich lohnen, wie auch eine Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) im Auftrag von JI und Industriellenvereinigung (IV) gezeigt habe: „Eltern können früher arbeiten, zudem schaffen Investitionen auch neue Jobs. So hat sich auch die Investitionsoffensive ab 2005 de facto selbst finanziert: Bereits 2015 überstiegen die Rückflüsse die Kosten, im selben Zeitraum entstanden knapp über 80.000 neue Arbeitsplätze. Eine qualitativ hochwertige Elementarpädagogik unterstützt nicht zuletzt auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ist die Voraussetzung für eine Besserstellung junger Mütter am Arbeitsmarkt.“