JI.Bund

Junge Industrie: Abschaffung der neuen „Hacklerregelung“ wäre hoffnungsvolles Signal für Generationengerechtigkeit

JI-Vorsitzender Wimmer: Abschaffung der Abschläge bei Frühpensionen „bescheuert“ – Hoffen auf weitere, strukturelle Reformen

JI-Bundesvorsitzender Andreas Wimmer
(Copyright: Foto Franz Neumayr/Susi Berger)
„Die Abschaffung der Abschläge bei Frühpensionen war einfach nur bescheuert. Eine Rücknahme dieser rein populistisch motivierten Maßnahme wäre ein sehr begrüßenswerter Schritt im Sinne der Generationengerechtigkeit“, so der Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Andreas Wimmer, zu entsprechenden Ankündigungen von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler. „Angesichts der hohen Kosten, des nach wie vor geringen faktischen Antrittsalters sowie der ohnehin schon bestehenden Schieflage bei der Fairness zwischen den Generationen war die Wiedereinführung einer ‚Hacklerregelung Neu‘ ein Bruch mit jeglicher Vernunft“, so Wimmer. Freilich hoffe man, dass die neue Regierung nach dieser allfälligen Reparatur auch weitere, strukturelle Reformen im Pensionsbereich angehen werde. „Ansonsten werden wir irgendwann zu schmerzhaften Einschnitten gezwungen sein. Langfristig ist das System aktuell nur dann sicher, wenn wir bereit sind massiv Steuermittel ins Pensionssystem zu pumpen. Zukunftsorientierung wäre das keine.“