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Vorarlberg

[ 12.10.2011 ]

Ortsmusik muss bleiben - trotz Verwaltungsreform

Für eine effizientere Verwaltung sprach sich Andreas Karg, Vorsitzender der JI Vorarlberg, bei der Diskussion des Renner Instituts am 11.10.2011 in Feldkirch aus.

 „Das Argument, dass sich die Bürger einer Kommune nicht mehr zu Hause fühlen, sobald eine Verwaltungsreform stattfindet, können wir nicht gelten lassen", so Karg. „Ob man sich zuhause fühlt, hängt nicht mit Verwaltungsebenen und -leistungen zusammen. Vielmehr sind identitätsstiftende Dinge wie Ortsmusik, Vereine und ein aktives Dorfleben ausschlaggebend. Wie jedoch das Bauamt, der Bauhof oder die Lohnverrechnung organisiert ist, interessiert die Bürger wenig."

„Wichtig ist, dass die Verwaltung effizient organisiert und Dinge rasch erledigt werden," so der JI Vorsitzende. „Anstatt Geld in den Verwaltungsapparat zu stecken, sollten vielmehr Schulden getilgt oder in Zukunftsprojekte investiert werden." Andreas Karg diskutierte mit Peter Biwald, Geschäftsführer des Zentrums für Verwaltungsforschung, SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch und Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger zum Thema „Verwaltungsreform Vorarlberg - Chance oder Sackgasse?"

Von Vorschlägen für Gemeindekooperationen, über Effizienzsteigerungen bis hin zum Abbau ganzer Verwaltungsebenen wurden zahlreiche Ideen diskutiert. Bei der Veranstaltung des Renner Instituts im Rösslepark Feldkirch kamen auch die geladenen Gäste mit kritischen Fragen und Anregungen zu Wort.


Andreas Karg, Vorsitzender JI Vorarlberg
Andreas Karg, Vorsitzender JI Vorarlberg